Faseroptische Temperaturlösungen für die Umwelttechnik

Industrielle Altlasten sind oft mit starken Verunreinigungen des Bodens durch Öl, toxische und schwer
abbaubare organische Verbindungen belastet. Eine Methode, diese Altlasten zu entsorgen, ist der
Einsatz der Bodenerwärmung durch Radiowellen. Ein Hochleistungsgenerator liefert Energie im
Radiofrequenzbereich. Über das zu sanierende Areal sind Elektroden verteilt, mittels derer der Boden
dielektrisch erwärmt wird. Des Weiteren sind im Boden eine Vielzahl von faseroptischen Sonden
verteilt. Je nach Messwert können nun bestimmte Temperaturen beziehungsweise
Temperaturverteilungen im Boden realisiert werden. Je nach Kontamination wird mittels geringer
Temperaturerhöhungen der verstärkte Abbau durch Bodenorganismen aktiviert, beziehungsweise
verdampft. Je nach Kontamination wird mittels geringer Temperaturerhöhungen der verstärkte Abbau
durch Bodenorganismen aktiviert, beziehungsweise verdampft bei Temperaturen von bis zu 150°
Celsius das Bodenwasser mit den wasserdampfflüchtigen organischen Verunreinigungen. Ein
perforiertes Bodenluftabsaugsystem nimmt die Dämpfe auf und führt sie einem Filtersystem zu.
Die zur Temperaturmessung verwendeten Sonden bestehen aus einer mit PTFE ummantelten
Glasfaser, die an der Faserspitze mit einem GaAs-Kristall (Galliumarsenid) versehen und vollständig
nichtmetallisch sind. Glasfaser-Sensoren der Optocon AG bieten vollständige Immunität gegenüber
HF- und Mikrowellen-Strahlung, große Einsatzfähigkeit in Hochtemperaturbereichen, hohe Sicherheit
und sind nicht-invasiv verwendbar. Die Sensoren sind ausgelegt, um auch rauen und aggressiven
Umgebungen standzuhalten. Am besten eignen sich hierzu die TSNANO-Temperatursonden, die
durch den Anwender selbst konfektioniert werden können und mechanisch sehr robust sind.

Empfohlene Produkte

TSNANO

für Prozessüberwachung

für Mikrowellen, Labor

zur Prozessüberwachung

Vorteile

• Präzise, direkte Temperaturmessung
• Nachweisbare Messungen
• Zerstörungsfreie Sanierung